CoronaSpuren

CALL FOR SUBMISSIONS:
CoronaSpuren – Open Air Ausstellung

Wie findet Kunst trotz der aktuellen Beschränkungen einen Wirkungsraum, den sie verdient? Diese Frage stellte sich auch der Künstler Ronald Philipps und kam hierbei auf eine Idee, zu der er euch ab sofort alle einladen möchte:

In den ersten Monaten des Lockdowns entstand seine Werkserie ‚Der erste Frost‘, die im Bremer Bürgerpark aufgenommen wurde. Die wie „eingefroren“ erlebte Zeit setzte er in digitalen Fotografien künstlerisch um, die jeweils eine Ansicht aus dem Bürgerpark darstellen. Die Bilder wurden auf PVC beschichtetem Mesh-Gewebe (Format: ca. 3,32 x 1,66 m) gedruckt und sind somit witterungsbeständig und flexibel anzubringen. Daraus entstand die Idee, Kunst im gesamten Stadtraum zu platzieren und somit Künstler:innen und ihre Werke endlich wieder sichtbar zu machen.

Unter dem Titel ‚CoronaSpuren‘ werden aktuell Gelder akquiriert, um Künstler:innen in ganz Bremen die Produktion solcher Banner zu finanzieren. Diese können dann nicht nur als „Eyecatcher“ bzw. Werbebanner eingesetzt werden, sondern auch als Hilfe für die Künstler:innen anschließend verkauft werden. Erste und weitere Schritte werden u.a. unterstützt von der Uwe und Karin Hollweg Stiftung, vom Ausspann e.V. sowie von der Überseeinsel GmbH.

Die erste Runde der ‚CoronaSpuren‘ ist auf 200 solcher Banner angesetzt! Diese sollen IM GESAMTEN STADTRAUM BREMENS an verschiedenen Baustellenzäunen angebracht werden. Für weitere Präsentationsflächen sind eure Ideen gerne willkommen. Frisch und kurzfristig geplant, wollen wir so schnell wie möglich den Stadtraum beleben und rufen euch hiermit auf, AB JETZT eure Kunstwerke einzureichen, die ihr in diesem Format gut repräsentiert seht!

Dabei sind von Einzelfoto über Serie, von Zeichnung, Malerei bis Skulptur, Grafik oder Buchprojekt bis Experiment keine Grenzen gesetzt! Eine einheitliche grafische Gestaltung des Layouts der Banner in dem die Kunstwerke präsentiert werden, wird von uns übernommen und soll den Wiedererkennungswert der Ausstellung unterstützen.

Ihr müsst also nur die Druckdatei (z.B. via WeTransfer), euren Namen, Titel der gezeigten Arbeit und optional noch eure Tätigkeitsfelder (wie z.B. Malerei, Skulptur, Illustration, etc.) und/oder eine kurze Beschreibung zur Arbeit schicken. Bitte schaut euch hierzu die untenstehenden Beispiele an und arbeitet nach den aufgeführten Vorgaben.

Gedruckt wird nach der Reihenfolge der Einsendungen. Schickt diese bitte an: info@ueberseeateliers.de
Wir sind gespannt auf eure Ideen!

Vorgaben zur Einsendung

Druckdatei:

  • Maße: 240 x 154 cm (Breite x Höhe)
  • Format: TIFF, PDF, PSD oder JPG
  • Auflösung: min. 300 dpi
  • Farbraum: RGB

Bitte beachtet, dass wir Dateien in abweichenden Formaten und Maßen leider nicht drucken können.

Bitte sendet Druckdatei und Text an: info@ueberseeateliers.de

Text:

  • Vorname und Nachname des Künstlers/der Künstlerin (bei Anonymisierung bitte „Anonym“ angeben)
  • Titel der abgebildeten Arbeit*
  • Tätigkeitsfeld(er)* des Künstlers/der Künstlerin, z.B. Malerei, Skulptur, Illustration, etc. (max. 48 Zeichen)
  • Beschreibungstext* der Arbeit und/oder zusätzliche Informationen über den Künstler/die Künstlerin (max. 560 Zeichen)

*Optionale Angaben

Bei sehr großen Dateien empfehlen wir euch die Druckdatei per WeTransfer Link zu schicken.
Bitte sendet Druckdatei und Text an: info@ueberseeateliers.de

Ronald Philipps – Der erste Frost

Openair Galerie

Aktuell: die Open Air Galerie auf dem ehemaligen Kellogg’s-Gelände! Das Projekt bietet nicht nur den auf dem Gelände ansässigen Künstlern eine Ausstellungsmöglichkeit – durch die Einbindung verschiedener Netzwerke werden zahlreiche Bremer Künstler unterschiedlichste Exponate präsentieren können.

Der erste Frost ist eine Openair Galerie auf der Überseeinsel zwischen Weser und Europahafen.

„Erster Frost“ – die wie „eingefroren“ erlebte Zeit des Lockdowns hat Ronald Philipps künstlerisch in einer Werkserie umgesetzt. Die digitalen Fotografien stellen Ansichten aus dem Bürgerpark dar – jeweils ein „eingefrorenes“ Motiv, direkt in die Natur gestellt.
Die Bilder sollten eigentlich direkt im Bürgerpark gezeigt werden, wofür es leider keine Genehmigung seitens der Bürgerparkdirektion gab.

Ort: Stefaniekirchweide 19, Überseeinsel
Die Ausstellung wird mindestens bis zum 31.12.2020 zu sehen sein.

Unterstützer

Mit der Unterstützung der Hollweg-Stiftung und der Überseeinsel GmbH ist geplant, für die nächsten Monate allen Kunst- und Kulturinteressierten ein coronagerechtes Angebot zu machen.

Ausblick

Das Projekt bietet nicht nur den auf dem Gelände ansässigen Künstlern eine Ausstellungsmöglichkeit – durch die Einbindung verschiedener Netzwerke werden zahlreiche Bremer Künstler unterschiedlichste Exponate präsentieren können.

Verbindungen schaffen

„Verbindungen schaffen“

Mit Hilfe eines speziellen Laminiergerätes werden auf der Basis von Kunststoffen und unterschiedlichen weiteren Materialien neue Verbundstoffe geschaffen. Diese werden von den Künstlern und Beteiligten zu einzigartigen neuen Lichtobjekten verarbeitet, es werden kulturelle Grenzen überschritten und es wird interdisziplinär gearbeitet.        In verschiedenen kreativen Gruppen sollen nicht nur die beteiligten Künstler diese Technik umsetzen, sondern ist die gesamte Gesellschaft eingeladen, teilzunehmen. Es geht nicht zuletzt um das Erleben von Gemeinsamkeit und Teilhabe.   Die praktische Umsetzung erfolgt dezentral und hat zum Teil schon begonnen. Die einzelnen dabei entstandenen Bausteine sollen letztendlich anlässlich verschiedener Veranstaltungen im direkten Umfeld der beteiligten Institutionen erfolgen. Das Projekt soll während der gesamten Laufzeit möglichst in der ganzen Stadt immer auch nach außen sichtbar sein. Geplant sind verschiedene Workshops, Ausstellungen und Veranstaltungen – unter Einbeziehung der unterschiedlichsten Kunstsparten (Digitalkunst, Plastik, Malerei, Zeichnung, Musik, Theater).

World-Cafe Somalia

World Cafe Somalia

Mit dem World Cafe möchten wir einen internationalen Raum der Begegnung aller Menschen dieser Stadt schaffen und einmal im Monat ein anderes Land, seine Küche und aktuelle Themen dazu vorstellen.

Samstag, 23.11.2019, ab 18 Uhr

Programm

18:00 Uhr: Bgrüßung

18:30 Uhr: Vortrag über Somalia

ca. 19 Uhr: Eröffnung des Buffets (5 Euro pro Person)

ca 20:30 Uhr: Somalische Musik Tanzvorführung & Henna-Handbemalung

Kommt mit uns ins Gespräch. Wir freuen uns auf Euch!

Weitere Infos unter: 0173 7435820 oder 0176 61453614

Organisiert von

Neapolitanische Lieder

„SIRENA PARTENOPE“
Neapolitanische Lieder

Antonio Stella (Gesang), Angelika Riedel (Gitarre)

Samstag, 30.11.2019, 20 Uhr

Neapel ist eine Stadt, deren Geschichte und Charakter von ihrer prägenden Verbindung zum Meer bestimmt wird. Nicht ohne Grund wurde die Sirene Parthenope in Neapel als Stadtgöttin verehrt, und auch ihr Gesang hat Spuren hinterlassen. Denn Neapel ist auch eine Künstlerstadt, deren Lieder weit über ihre Grenzen hinaus bekannt sind. So auch in Palermo. Und obwohl es dort eine ganz eigene Tradition von Volksliedern gibt, werden auf den sizilianischen Festen immer auch die neapolitanischen Lieder gespielt. Denn das Neapolitanische ist eine Sprache, die sich wie kaum eine andere eignet für den Gesang. Manche Geschichten, sagt der aus Palermo stammende Tänzer Antonio Stella, lassen sich eben nur auf Neapolitanisch erzählen, nur dann entfalten sie ihre ganz besondere Atmosphäre. Und so klingt dann auch die Musik: Nach der Seele Neapels, in einer Sprache, die eine ganz bestimmte Art zu Leben transportiert. Gemeinsam zollen Angelika Riedel und Antonio Stella diesen Geschichten Tribut und bringen die Musik Neapels in einem Liederabend zum Leuchten.

FOTOAUSSTELLUNG: MENSCHEN AUF DER FLUCHT

FOTOAUSSTELLUNG: MENSCHEN AUF DER FLUCHT

Die MAGNUM-PHOTOS-Ausstellung in Kooperation mit Amnesty International bei uns im Ausspann

Donnerstag, 31.10.2019, 19 Uhr: Vernissage

Die 30 Tafeln einer Magnum-Photos-Ausstellung erzählen eine große Geschichte – die von Flucht und Vertreibung.



Die beeindruckenden Bilder erlauben einen Einblick in die individuellen, alltäglichen Geschichten von geflüchteten Menschen: Was heißt es, auf der Flucht zu sein? Was bedeutet es, gesellschaftlicher Umwälzung, Bedrohung und Tod zu begegnen und gezwungen zu sein, das eigene Zuhause zu verlassen, um einen sicheren Ort zu suchen?

Große Fluchtbewegungen sind nichts Neues. Die Ausstellung umreißt die vergangenen 70 Jahre und blickt zurück bis zum Zweiten Weltkrieg – einer Zeit massiver Vertreibungen.

Damals wie heute haben Fotografinnen und Fotografen vor Ort die Ereignisse dokumentiert. Die vorliegende Auswahl von Fotografien greift die folgenden Themen auf: Krieg und Chaos, Suche nach Sicherheit, Leben in Unsicherheit, Mauern und Zäune, Leben von Tag zu Tag und geteilte Verantwortung.

Ende 2016 waren weltweit mehr als 65 Millionen Menschen aufgrund von bewaffneten Konflikten und Verfolgung gezwungen, ihr Zuhause zu verlassen. Mehr als 22 Millionen Menschen aller Geschlechter und Altersgruppen sind deshalb aus ihren Heimatländern geflohen. 

Die sogenannte Flüchtlingskrise erscheint heute als unlösbares Problem. Dabei offenbart sich vor allem eine Krise der Verantwortung und der Solidarität. Die bestehenden Herausforderungen könnten gut bewältigt werden, wenn die europäischen Regierungen sich untereinander solidarisch zeigen und sich entschlossen für eine menschenwürdige Aufnahme von Flüchtlingen einsetzen würden.

Mehr Infos unter: https://www.amnesty.de/informieren/kultur/fotoausstellung-menschen-auf-der-flucht

Multimedia-Werkstatt

Multimedia Werkstatt

Video: ssaber43 (Instagram)

Videoworkshop

Fast Jeder hat mit seinem Handy schon einmal ein Video aufgenommen, aber es geht noch mehr. Wir wollen in unserem Projekt vermitteln, wie man mit Videos kommunizieren kann. Mit professionellen Schnitttechniken und Storyboards wollen wir fesselnde Geschichten erzählen, Menschen neugierig machen, integrieren und ein breiteres Publikum erreichen. Dazu brauchen wir eine bessere Ausstattung. Wer kann mit einem schnellen PC, einem großen Monitor, einer Kamera oder vielleicht sogar mit einer Adobe CC Lizenz als Spende untertützen? Wir können Improvisieren und auch reparieren, brauchen aber Material dazu. Medet Euch! info@ausspann-bremen.de