Ist das bunt oder kann das weg?

Ist das bunt oder kann das weg?
Zeichnungen von Anja Stahmann

Vernissage: Mittwoch 12. Dezember 2018, 19 Uhr
Die Ausstellung läuft bis zum 2. Januar 2019

Anja Stahmann,, Bremer Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen, bezeichnet sich selbst als „am zufälligsten entdeckte Künstlerin“. Schon immer hatte sie eine künstlerische Ader, aber besonders seit 2015 bringt sie ihre lebensfrohen Zeichnungen auf das Papier. Diese werfen einen verschmitzten Blick auf das Leben und kamen auch schon auf Wahlplakaten zur Bremer Bürgerschaftswahl zum Einsatz.
Wir freuen uns sehr, ihre Ausstellung bei uns zu präsentieren.

Brücken bauen: Flucht und Vertreibung – Korea & Deutschland

Brücken bauen: Flucht und Vertreibung – Korea & Deutschland

Freitag 19. Oktober 2018,
18:38 Uhr: Pre-Opening für Künstler, Presse und Freunde

Samstag, 20.Oktober 2018
12:38-13:38 Uhr: Offizielle Eröffnung, Reden, Show
14:00-18:38 Uhr: Kunst, Kalligraphie, Traditionelle Kleidung, Film & Food

Der Wunsch nach einer friedlichen Wiedervereinigung ohne Flucht und Vertreibung beflügelt die Kunst und Kultur in Südkorea und auch Bremen, deshalb findet von Freitag den 19.10.2018, 18:38 Uhr bis Samstag den 20.10.2018 das koreanische Kunst- und Kulturfestival in der ruhigen, romantischen Bremer Schnoor-Gasse statt.

Wir laden Sie ganz herzlich zum Pre-Opening des koreanischen Kunst- und Kulturfestivals im Schnoor am 19. Oktober ein. An diesem Abend möchten wir mit Künstlern, Freunden und der Presse dieses außergewöhnliche Kunst-Event eröffnen.

Eigens für das bunte Festival hat die weltbekannte Künstlerin Eunsook Lee (letzte Installationen: Brandenburger Tor, New York, Vancouver, Hongkong, DMZ) zusammen mit zehn Bremer Geflüchteten ein Kunstwerk geschaffen, das sich mit dem Thema „Flucht und Vertreibung“ auseinandersetzt. Das Festival wird organisiert von der „Internationalen Koreanischen Kunst- und Kulturorganisation Bremen“, eine universitätsübergreifende Initiative Bremer Studenten. Die südkoreanische Künstlerin June C. präsentiert ihr Screening, auch Yohan Koo (Seoul) und Ronald Philipps (Bremen) zeigen ihre Arbeiten.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das hautnahe Erleben koreanischer Kunst und Kultur. Neben dem Gesang einer Opernsängerin und koreanischen Trommlern, gibt es die Möglichkeit, sich in Kalligraphie zu versuchen, traditionelle Kleidung anzuprobieren und bei Essen und Getränken mehr über das weltoffene Land und seine Menschen zu erfahren.

Für das leibliche Wohl ist an beiden Tagen ist in Form von koreanischem Essen und Getränken gesorgt. Sie sind herzlich eingeladen den Wochenausklang mit Freunden und Familie im künstlerischen Rahmen zu verbringen. Wir würden uns freuen, wenn Sie dabei sind.

Têtes de Poisson – Fischköpfe

Têtes de Poisson – Fischköpfe
Sada Tall

Vernissage: Donnerstag 2. August 2018, 19 Uhr
Die Ausstellung läuft bis zum 30. August 2018

Sada Tall ist in das maritime Universum verliebt, das für ihn Symbol der Großzügigkeit ist. Schon früher hat er sich mit der Schönheit und den Mysterien der Meereswelt auseinandergesetzt und ihre Verschmutzung thematisiert. Der sechste Kontinent, ein Begriff mit dem er das Meer gerne belegt, kann sich nicht ausreichend vom menschlichen Treiben und seinen Folgen emanzipieren. Und kaum erhalten die Fische menschliche Formen, übernehmen sie menschliche Verhaltensweisen. Sie greifen sich an, zerfleischen sich, aber sie lieben sich auch.

In einer zweiten Lesart kritisiert er einmal mehr die Korruption im eigenen Land, indem er mit der Verbindung zweier Welten spielt. Er mischt die Welt der Fische und die der Menschen.

Außerdem ist der Fischkopf ein Symbol dafür, dass die Figuren ihr wahres Ich verstecken, sich also nur mit einer Maske zeigen. Klare und kritische Botschaften, seine Freude an der Suche und seine Großzügigkeit balancieren sich zu einer ganz eigenen Form der Auseinandersetzung mit der Umwelt aus.

Die Werke Doris Lenkeits

Die Werke Doris Lenkeits

Vernissage: Donnerstag 19. Juli 2018, 19 Uhr
Die Ausstellung läuft bis zum 1. August 2018

Das AUSSPANN ist ein einzigartiges soziokulturelles Projekt, das ausschließlich mit privaten Geldern geführt wird. Und jetzt kommt AUSSPANN 2.0 mit neuen Räumlichkeiten dazu. Daher brauchen wir dringend finanzielle Unterstützung und freuen ganz besonders über diese Ausstellung:
Der künstlerische Nachlass der im April verstorbenen Bremer Künstlerin Doris Lenkeit wurde dem AUSSPANN gespendet, um dieses Projekt zu unterstützen. Daher werden im gesamten Haus bis zum 1. August ausschließlich Bilder von Doris Lenkeit präsentiert – insgesamt über 50 verschiedene Werke.

Die engagierte Künstlerin hat mehrere Jahre auf dem Gelände der damaligen Klöckner-Werke gearbeitet. Über Jahrzehnte war sie als freischaffende Künstlerin in Bremen aktiv. Es bietet sich bei dieser Verkaufsausstellung die einzigartige Möglichkeit, das gesamte Spektrum ihrer Malerei und Druckgrafiken nicht nur zu bewundern, sondern zu erwerben. Dazu gehören neben ihren Industriebildern zum Beispiel auch ihre Portraits.

Wir freuen uns auf viele interessierte Besucher, die diese einzigartige Gelegenheit wahrnehmen, eine ganz besondere Ausstellung zu erleben.

Die Familie Ausspann lädt ein

Die Familie Ausspann lädt ein

Kunst- und Integrationsprojekt mit jungen Geflüchteten
Vernissage: Donnerstag 6. Juni 2018, 19 Uhr

Wir sind jetzt 3 Jahre alt und es ist Zeit, euch einen Einblick in unser Leben zu geben. Wir kommen von überall her und finden hier unsere Ruhe, Kraft, Entspannung und Geborgenheit. Durch die Beständigkeit und Gemeinschaft hat sich eine Multi-Kulti-Patchwork-Gruppe gebildet. Dank des Austauschs, sowohl auf künstlerischer als auch auf sozialer Ebene, entstehen Freundschaften, geben wir einander Inspirationen, Halt, Sicherheit, Vertrauen und gegenseitige Unterstützung, auch im Alltag.
Unser Zusammensein ist geprägt von einer angenehmen Atmosphäre mit viel Spaß, Kreativität und inspirierenden Gesprächen.

Wir fühlen uns hier wie „zu Hause“. So stellen wir uns das Leben in einer Gesellschaft vor.

Der Flug des Stiftes

Der Flug des Stiftes

Kunst- und Integrationsprojekt mit jungen Geflüchteten
Vernissage: Donnerstag 3. Mai 2018, 19 Uhr

Den Gefühlen künstlerisch Ausdruck verleihen, Positives schaffen, Erlebtes verarbeiten, Talente entdecken – all diese Aspekte bieten die beiden Künstlerinnen Jule Stegemann-Trede und Silke Gunkel jungen Geflüchteten mit ihrem Kunst-und Integrationsprojekt. An zwei Terminen pro Woche öffnen sie das Atelier „Jules-Art“ in Gröpelingen für junge Menschen mit Fluchthintergrund, die Lust haben, zu malen, zu zeichnen, Deutsch zu sprechen und zusammen zu sein. Insgesamt rund 40 junge Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen zu den Treffen: Jungen und Mädchen, allein und im Familienverbund geflohen, minderjährig und gerade erwachsen, aus Afghanistan, Syrien und anderen Ländern.

Der Blitz schlägt ein

Der Blitz im Schnoor
Frank Riepe

Projektvorstellung: Donnerstag, 5. April 2018 ab 19h

Ein Blitz schlägt in den Schnoor ein. Allerdings nicht als immaterielle Himmelserscheinung, sondern als künstlerische Installation des Künstlers Frank Riepe. Bis zu 2 Meter stark durchdringt diese auf ihrem Weg zwei Gebäude des Ausspann. Tritt durch ein Hinterfenster ein, wird von Decken und Wänden umgelenkt, vorbei an der Theke, durch das Treppenhaus und den Gastraum und verlässt das zweite Gebäude auf der am weitesten gegenüberliegenden Seite. Dann geht der Blitz über der Straße himmelwärts, soweit (verkehrs-)technisch möglich. Dadurch ordnet er den Raum neu, fordert den Nutzer durch ungewohnte Blickachsen heraus, spielt mit Erwartungen und Erfahrungen und bietet eine neue Auseinandersetzung mit der historischen Umgebung. Die im Ausspann gelebte Interaktion zwischen Altem und Neuem wird somit auf die Spitze getrieben und es findet eine künstlerische Intervention im öffentlichen Raum statt.

Der Künstler Frank Riepe arbeitete in seiner Laufbahn bereits europaweit, auch mit seinen Künstlergruppen MEIER und AWP/arTwaRpeacE, z.B. für film+arch/Linz, den Kunstverein Hamburg, auf der documenta/Kassel, sowie in Manchester, Reykjavik, Prag usw.

Am Donnerstag, 5. April 2018, wird das Projekt „Der Blitz im Schnoor“ in Bild und Text ab 19 Uhr im Ausspann vorgestellt.

Wen die Götter lieben

Wen die Götter lieben
Boleslaw & Kazimierz Jankowski

Vernissage am Donnerstag, 8. Juni 2017, 19 Uhr

Stars – wer sind sie? Wer macht sie zu Stars? …too fast to live… too young to die…

Es gibt internationale, nationale und regionale Helden. Von Albert Schweitzer, der auch nach seinem Tod für seinen Einsatz für seine Mitmenschen weltweit bewundert wird bis zu lokalen „Alltagshelden“, die über die jeweilige Orts- oder Landesgrenze hinaus kaum bekannt sind. Der Held besitzt all die menschlichen Qualitäten und Fertigkeiten, die wir am meisten schätzen. Er steht für die Idee menschlicher Vollendung; er wird glühend verehrt und nachgeahmt. Jeder hat andere Helden, andere Stars. Die Künstler und Brüder Boleslaw und Kazimierz Jankowski nähern sich den Stars und Helden mit ihrer gemeinsamen Ausstellung auf ihre ganz eigene künstlerische Art.

N53.36’36’‘

N53.36’36’‘
Dagmar Richard

Vernissage am 3. August 2017, 19 Uhr
Ausstellung bis zum 31. August 2017

Heimat im Fluss – Dagmar Richard setzt alte Landschaftsstiche und -zeichnungen in Bezug zur modernen Zeichnung. Sie hinterfragt, wie sich die romantische Landschaft aus dem 19. Jahrhundert immer weiter verändert, uniformer wird.Sie stellt Serien her, bei denen alte Zeichnungen den Hintergrund bilden. Angefangen hat sie mit Stichen aus dem 19. Jahrhundert, die um Bremen herum entstanden sind. Sie verwendet aber auch Zeichnungen aus der Wesermarsch aus den 1970er Jahren.

Mal schichtet sie zwischen zwei Glasscheiben die auf Folie kopierten Stiche, was das Bild dreidimensional erscheinen lässt. Eine weitere Serie befasst sich mit der Frage, wie alte Stiche mit abstrakten Zeichnungen eine Beziehung eingehen und sich das Früher und das Heute verbinden können.

Die letzte Serie besteht aus sehr feinen, abstrakten Strukturen, die mit verschiedenen Filzstiften auf Japanpapier gezeichnet sind. Ein dünner roter Faden symbolisiert den Mensch in der Landschaft – oder dessen Lebensweg…

Kraftvolle Farbkaskaden

Kraftvolle Farbkaskaden
Dirk Bodenstein

Ölgemälde-Ausstellung
Vernissage am 6. Juli 2017, 19 Uhr
Ausstellung bis 2. August 2017

Mit einem unglaublichen Mut zur Farbe malt der Schwachhauser Künstler seine ausdrucksstarken Ölgemälde. Großformatige Bilder, die mit ihrer fast wuchtigen Präsenz faszinieren und dem Betrachter auch eins bieten: einen Spielraum für seine individuelle Fantasie.