Têtes de Poisson – Fischköpfe

Têtes de Poisson – Fischköpfe
Sada Tall

Vernissage: Donnerstag 2. August 2018, 19 Uhr
Die Ausstellung läuft bis zum 30. August 2018

Sada Tall ist in das maritime Universum verliebt, das für ihn Symbol der Großzügigkeit ist. Schon früher hat er sich mit der Schönheit und den Mysterien der Meereswelt auseinandergesetzt und ihre Verschmutzung thematisiert. Der sechste Kontinent, ein Begriff mit dem er das Meer gerne belegt, kann sich nicht ausreichend vom menschlichen Treiben und seinen Folgen emanzipieren. Und kaum erhalten die Fische menschliche Formen, übernehmen sie menschliche Verhaltensweisen. Sie greifen sich an, zerfleischen sich, aber sie lieben sich auch.

In einer zweiten Lesart kritisiert er einmal mehr die Korruption im eigenen Land, indem er mit der Verbindung zweier Welten spielt. Er mischt die Welt der Fische und die der Menschen.

Außerdem ist der Fischkopf ein Symbol dafür, dass die Figuren ihr wahres Ich verstecken, sich also nur mit einer Maske zeigen. Klare und kritische Botschaften, seine Freude an der Suche und seine Großzügigkeit balancieren sich zu einer ganz eigenen Form der Auseinandersetzung mit der Umwelt aus.

Die Werke Doris Lenkeits

Die Werke Doris Lenkeits

Vernissage: Donnerstag 19. Juli 2018, 19 Uhr
Die Ausstellung läuft bis zum 1. August 2018

Das AUSSPANN ist ein einzigartiges soziokulturelles Projekt, das ausschließlich mit privaten Geldern geführt wird. Und jetzt kommt AUSSPANN 2.0 mit neuen Räumlichkeiten dazu. Daher brauchen wir dringend finanzielle Unterstützung und freuen ganz besonders über diese Ausstellung:
Der künstlerische Nachlass der im April verstorbenen Bremer Künstlerin Doris Lenkeit wurde dem AUSSPANN gespendet, um dieses Projekt zu unterstützen. Daher werden im gesamten Haus bis zum 1. August ausschließlich Bilder von Doris Lenkeit präsentiert – insgesamt über 50 verschiedene Werke.

Die engagierte Künstlerin hat mehrere Jahre auf dem Gelände der damaligen Klöckner-Werke gearbeitet. Über Jahrzehnte war sie als freischaffende Künstlerin in Bremen aktiv. Es bietet sich bei dieser Verkaufsausstellung die einzigartige Möglichkeit, das gesamte Spektrum ihrer Malerei und Druckgrafiken nicht nur zu bewundern, sondern zu erwerben. Dazu gehören neben ihren Industriebildern zum Beispiel auch ihre Portraits.

Wir freuen uns auf viele interessierte Besucher, die diese einzigartige Gelegenheit wahrnehmen, eine ganz besondere Ausstellung zu erleben.

Die Familie Ausspann lädt ein

Die Familie Ausspann lädt ein

Kunst- und Integrationsprojekt mit jungen Geflüchteten
Vernissage: Donnerstag 6. Juni 2018, 19 Uhr

Wir sind jetzt 3 Jahre alt und es ist Zeit, euch einen Einblick in unser Leben zu geben. Wir kommen von überall her und finden hier unsere Ruhe, Kraft, Entspannung und Geborgenheit. Durch die Beständigkeit und Gemeinschaft hat sich eine Multi-Kulti-Patchwork-Gruppe gebildet. Dank des Austauschs, sowohl auf künstlerischer als auch auf sozialer Ebene, entstehen Freundschaften, geben wir einander Inspirationen, Halt, Sicherheit, Vertrauen und gegenseitige Unterstützung, auch im Alltag.
Unser Zusammensein ist geprägt von einer angenehmen Atmosphäre mit viel Spaß, Kreativität und inspirierenden Gesprächen.

Wir fühlen uns hier wie „zu Hause“. So stellen wir uns das Leben in einer Gesellschaft vor.

Der Flug des Stiftes

Der Flug des Stiftes

Kunst- und Integrationsprojekt mit jungen Geflüchteten
Vernissage: Donnerstag 3. Mai 2018, 19 Uhr

Den Gefühlen künstlerisch Ausdruck verleihen, Positives schaffen, Erlebtes verarbeiten, Talente entdecken – all diese Aspekte bieten die beiden Künstlerinnen Jule Stegemann-Trede und Silke Gunkel jungen Geflüchteten mit ihrem Kunst-und Integrationsprojekt. An zwei Terminen pro Woche öffnen sie das Atelier „Jules-Art“ in Gröpelingen für junge Menschen mit Fluchthintergrund, die Lust haben, zu malen, zu zeichnen, Deutsch zu sprechen und zusammen zu sein. Insgesamt rund 40 junge Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen zu den Treffen: Jungen und Mädchen, allein und im Familienverbund geflohen, minderjährig und gerade erwachsen, aus Afghanistan, Syrien und anderen Ländern.

Der Blitz schlägt ein

Der Blitz im Schnoor
Frank Riepe

Projektvorstellung: Donnerstag, 5. April 2018 ab 19h

Ein Blitz schlägt in den Schnoor ein. Allerdings nicht als immaterielle Himmelserscheinung, sondern als künstlerische Installation des Künstlers Frank Riepe. Bis zu 2 Meter stark durchdringt diese auf ihrem Weg zwei Gebäude des Ausspann. Tritt durch ein Hinterfenster ein, wird von Decken und Wänden umgelenkt, vorbei an der Theke, durch das Treppenhaus und den Gastraum und verlässt das zweite Gebäude auf der am weitesten gegenüberliegenden Seite. Dann geht der Blitz über der Straße himmelwärts, soweit (verkehrs-)technisch möglich. Dadurch ordnet er den Raum neu, fordert den Nutzer durch ungewohnte Blickachsen heraus, spielt mit Erwartungen und Erfahrungen und bietet eine neue Auseinandersetzung mit der historischen Umgebung. Die im Ausspann gelebte Interaktion zwischen Altem und Neuem wird somit auf die Spitze getrieben und es findet eine künstlerische Intervention im öffentlichen Raum statt.

Der Künstler Frank Riepe arbeitete in seiner Laufbahn bereits europaweit, auch mit seinen Künstlergruppen MEIER und AWP/arTwaRpeacE, z.B. für film+arch/Linz, den Kunstverein Hamburg, auf der documenta/Kassel, sowie in Manchester, Reykjavik, Prag usw.

Am Donnerstag, 5. April 2018, wird das Projekt „Der Blitz im Schnoor“ in Bild und Text ab 19 Uhr im Ausspann vorgestellt.

Wen die Götter lieben

Wen die Götter lieben
Boleslaw & Kazimierz Jankowski

Vernissage am Donnerstag, 8. Juni 2017, 19 Uhr

Stars – wer sind sie? Wer macht sie zu Stars? …too fast to live… too young to die…

Es gibt internationale, nationale und regionale Helden. Von Albert Schweitzer, der auch nach seinem Tod für seinen Einsatz für seine Mitmenschen weltweit bewundert wird bis zu lokalen „Alltagshelden“, die über die jeweilige Orts- oder Landesgrenze hinaus kaum bekannt sind. Der Held besitzt all die menschlichen Qualitäten und Fertigkeiten, die wir am meisten schätzen. Er steht für die Idee menschlicher Vollendung; er wird glühend verehrt und nachgeahmt. Jeder hat andere Helden, andere Stars. Die Künstler und Brüder Boleslaw und Kazimierz Jankowski nähern sich den Stars und Helden mit ihrer gemeinsamen Ausstellung auf ihre ganz eigene künstlerische Art.

N53.36’36’‘

N53.36’36’‘
Dagmar Richard

Vernissage am 3. August 2017, 19 Uhr
Ausstellung bis zum 31. August 2017

Heimat im Fluss – Dagmar Richard setzt alte Landschaftsstiche und -zeichnungen in Bezug zur modernen Zeichnung. Sie hinterfragt, wie sich die romantische Landschaft aus dem 19. Jahrhundert immer weiter verändert, uniformer wird.Sie stellt Serien her, bei denen alte Zeichnungen den Hintergrund bilden. Angefangen hat sie mit Stichen aus dem 19. Jahrhundert, die um Bremen herum entstanden sind. Sie verwendet aber auch Zeichnungen aus der Wesermarsch aus den 1970er Jahren.

Mal schichtet sie zwischen zwei Glasscheiben die auf Folie kopierten Stiche, was das Bild dreidimensional erscheinen lässt. Eine weitere Serie befasst sich mit der Frage, wie alte Stiche mit abstrakten Zeichnungen eine Beziehung eingehen und sich das Früher und das Heute verbinden können.

Die letzte Serie besteht aus sehr feinen, abstrakten Strukturen, die mit verschiedenen Filzstiften auf Japanpapier gezeichnet sind. Ein dünner roter Faden symbolisiert den Mensch in der Landschaft – oder dessen Lebensweg…

Kraftvolle Farbkaskaden

Kraftvolle Farbkaskaden
Dirk Bodenstein

Ölgemälde-Ausstellung
Vernissage am 6. Juli 2017, 19 Uhr
Ausstellung bis 2. August 2017

Mit einem unglaublichen Mut zur Farbe malt der Schwachhauser Künstler seine ausdrucksstarken Ölgemälde. Großformatige Bilder, die mit ihrer fast wuchtigen Präsenz faszinieren und dem Betrachter auch eins bieten: einen Spielraum für seine individuelle Fantasie.

Mike Froidl

Lese-Performance und Arthousefilme
Mike Froidl

Samstag, 18. März 2017, 19 Uhr
Die Ausstellung ist bis 21. April (Finissage) zu sehen

Mike Froidl lebt und arbeitet seit 1998 in Berlin. Er studierte an der Kunstakademie München bei Robin Page, dem er 1985 erstmals den Bart blau färbte und der ihn als Fluxus-Kunstikone „Bluebeard“ bis an sein Lebensende (2015) atlantikblau behielt.

Parallel studierte Froidl bei dem japanischen Zen-Mönch K. Kuwahara acht Jahre lang die Kunst der fernöstlichen Kalligrafie. Eine Lese-Performance Mike Froidls und Arthousefilme des vielseitig aktiven Künstlers wird man am Samstag den 18. März 2017 ab 19 Uhr erleben können. Die Ausstellung ist bis 21. April (Finissage) zu sehen.

In Mike Froidls Rollbildern im Stile der japanischen Kakemono vereinigen sich östliche und westliche Kunstströmungen. Ästhetisch ausgerichtet an der japanischen Kunst verbindet er das feinsinnige Mysterium des ostasiatischen Shodō mit politischer Gesellschaftskritik im Sinne der Aufklärung und ihren Idealen wie Emanzipation, Toleranz, Verantwortung, Befreiung von Willkür und Ignoranz.