FOTOAUSSTELLUNG: MENSCHEN AUF DER FLUCHT

FOTOAUSSTELLUNG: MENSCHEN AUF DER FLUCHT

Die MAGNUM-PHOTOS-Ausstellung in Kooperation mit Amnesty International bei uns im Ausspann

Donnerstag, 31.10.2019, 19 Uhr: Vernissage

Die 30 Tafeln einer Magnum-Photos-Ausstellung erzählen eine große Geschichte – die von Flucht und Vertreibung.

Die beeindruckenden Bilder erlauben einen Einblick in die individuellen, alltäglichen Geschichten von geflüchteten Menschen: Was heißt es, auf der Flucht zu sein? Was bedeutet es, gesellschaftlicher Umwälzung, Bedrohung und Tod zu begegnen und gezwungen zu sein, das eigene Zuhause zu verlassen, um einen sicheren Ort zu suchen?

Große Fluchtbewegungen sind nichts Neues. Die Ausstellung umreißt die vergangenen 70 Jahre und blickt zurück bis zum Zweiten Weltkrieg – einer Zeit massiver Vertreibungen.

Damals wie heute haben Fotografinnen und Fotografen vor Ort die Ereignisse dokumentiert. Die vorliegende Auswahl von Fotografien greift die folgenden Themen auf: Krieg und Chaos, Suche nach Sicherheit, Leben in Unsicherheit, Mauern und Zäune, Leben von Tag zu Tag und geteilte Verantwortung.

Ende 2016 waren weltweit mehr als 65 Millionen Menschen aufgrund von bewaffneten Konflikten und Verfolgung gezwungen, ihr Zuhause zu verlassen. Mehr als 22 Millionen Menschen aller Geschlechter und Altersgruppen sind deshalb aus ihren Heimatländern geflohen. 

Die sogenannte Flüchtlingskrise erscheint heute als unlösbares Problem. Dabei offenbart sich vor allem eine Krise der Verantwortung und der Solidarität. Die bestehenden Herausforderungen könnten gut bewältigt werden, wenn die europäischen Regierungen sich untereinander solidarisch zeigen und sich entschlossen für eine menschenwürdige Aufnahme von Flüchtlingen einsetzen würden.

Mehr Infos unter: https://www.amnesty.de/informieren/kultur/fotoausstellung-menschen-auf-der-flucht

Dinas ¿Trip?

Dina Delpozo – Bilder, Figuren und Texte
1.8.–31.8.2019

¿Trip?

¿Trip? steht für die Reise, die Fahrt, den Ausflug – in ferne Länder, in fremde Kulturen, in unbekannte Zustände. Die Künstlerin Dina Delpozo, mit Wurzeln in fast der ganzen Welt, lädt auf eine abwechslungsreiche Reise ein. Sie überschreitet die Grenzen zwischen Literatur und bildender Kunst, zwischen Sprachen und Kulturen, zwischen Kunst und Leben, Künstler und Betrachter… Die Reise dreht sich um Figuren und Fantasien, Objekte und Obsessionen, Konzepte und Kreaturen, die den wirklichen und imaginären Reisen Delpozos entspringen.

Die ausgestellten Werke werden alle mit einem ihrer Texte verknüpft. Auch hier überschreitet sie (in diesem Fall mediale) Grenzen – die Betrachter können die korrespondierenden Texte via QR-Code aufrufen.

Neben ihren Plastiken und Bildern präsentiert Delpozo Texte in verschiedenen Sprachen. Vor allem aber lädt sie die Besucher ein, sich einen Monat lang regelmäßig auf einen anderen ¿Trip? mit ihr zu begeben – ins Atelier, in die Küche oder im Kopf.

Denn neben Vernissage und Finissage findet jeden Freitag der „Salon del Pozo“ statt, lädt sie mittwochs zu Lesungen ein und donnerstags zum „Dinner with Dina“. Nähere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie unter www.salondelpozo.com

Das komplette Programm:

Donnerstag, 1.8., 19 Uhr: Vernissage

Freitag, 2.8., 20 Uhr: Salon del Pozo
Die Neuinterpretation des kreativ-kulturellen Salons der Bohème! Sie sind eingeladen, im lockeren Rahmen und inmitten der Werke Dina Delpozos über Kunst und Kultur, Politik und Revolution zu diskutieren.
Eintritt frei (Getränke nicht inklusive)

Dienstag, 6.8., 20 Uhr: Kreativ-Stammtisch
„Open Studio“ mit Live-Painting von Dina Delpozo in lockerer Atmosphäre
Eintritt frei

Mittwoch, 7.8., 19 Uhr: Reading
Die Künstlerin liest (auf Englisch) aus ihren veröffentlichten und unveröffentlichten Werken und gibt einen Einblick in ihre Arbeit.
Kostenbeteiligung/Spende erwünscht

Donnerstag, 8.8., 19 Uhr: „Dinner with Dina
„Dinas Trip“ meets „Ruths Küche“: an einer großen Tafel sitzen und sich auf eine ungewöhnliche kulinarische Reise mit Dina einlassen. Lassen Sie sich überraschen…! Anmeldung erforderlich (maximal 12 Personen)
Kosten (Essen, ohne Getränke): 15 Euro

Freitag, 9.8., 20 Uhr: Salon del Pozo
Die Neuinterpretation des kreativ-kulturellen Salons der Bohème! Sie sind eingeladen, im lockeren Rahmen und inmitten der Werke Dina Delpozos über Kunst und Kultur, Politik und Revolution zu diskutieren.
Eintritt frei (Getränke nicht inklusive)

Dienstag, 13.8., 20 Uhr: Kreativ-Stammtisch
„Open Studio“ mit Live-Painting von Dina Delpozo in lockerer Atmosphäre
Eintritt frei

Mittwoch, 14.8., 19 Uhr: Reading
Die Künstlerin liest (auf Englisch) aus ihren veröffentlichten und unveröffentlichten Werken und gibt einen Einblick in ihre Arbeit.
Kostenbeteiligung/Spende erwünscht

Donnerstag, 15.8., 19 Uhr: „Dinner with Dina
„Dinas Trip“ meets „Ruths Küche“: an einer großen Tafel sitzen und sich auf eine ungewöhnliche kulinarische Reise mit Dina einlassen. Lassen Sie sich überraschen…! Anmeldung erforderlich (maximal 12 Personen)
Kosten (Essen, ohne Getränke): 15 Euro

Kosten (Essen, ohne Getränke): 15 Euro

Freitag, 16.8., 20 Uhr: Salon del Pozo
Die Neuinterpretation des kreativ-kulturellen Salons der Bohème! Sie sind eingeladen, im lockeren Rahmen und inmitten der Werke Dina Delpozos über Kunst und Kultur, Politik und Revolution zu diskutieren.
Eintritt frei (Getränke nicht inklusive)

Dienstag, 20.8., 20 Uhr: Kreativ-Stammtisch
„Open Studio“ mit Live-Painting von Dina Delpozo in lockerer Atmosphäre
Eintritt frei

Mittwoch, 21.8., 19 Uhr: Reading
Die Künstlerin liest (auf Englisch) aus ihren veröffentlichten und unveröffentlichten Werken und gibt einen Einblick in ihre Arbeit.
Kostenbeteiligung/Spende erwünscht

Donnerstag, 22.8., 19 Uhr: „Dinner with Dina
„Dinas Trip“ meets „Ruths Küche“: an einer großen Tafel sitzen und sich auf eine ungewöhnliche kulinarische Reise mit Dina einlassen. Lassen Sie sich überraschen…! Anmeldung erforderlich (maximal 12 Personen)
Kosten (Essen, ohne Getränke): 15 Euro

Freitag, 23.8., 20 Uhr: Salon del Pozo
Die Neuinterpretation des kreativ-kulturellen Salons der Bohème! Sie sind eingeladen, im lockeren Rahmen und inmitten der Werke Dina Delpozos über Kunst und Kultur, Politik und Revolution zu diskutieren.
Eintritt frei (Getränke nicht inklusive)

Dienstag, 27.8., 20 Uhr: Kreativ-Stammtisch
„Open Studio“ mit Live-Painting von Dina Delpozo in lockerer Atmosphäre
Eintritt frei

Mittwoch, 28.8., 19 Uhr: „Überraschungs-Trip“
Dina Delpozo feiert im Ausspann ihren Geburtstag – feiern Sie mit!

Donnerstag, 29.8., 19 Uhr: „Dinner with Dina
„Dinas Trip“ meets „Ruths Küche“: an einer großen Tafel sitzen und sich auf eine ungewöhnliche kulinarische Reise mit Dina einlassen. Lassen Sie sich überraschen…! Anmeldung erforderlich (maximal 12 Personen)
Kosten (Essen, ohne Getränke): 15 Euro

Freitag, 30.8., 20 Uhr: Salon del Pozo
Die Neuinterpretation des kreativ-kulturellen Salons der Bohème! Sie sind eingeladen, im lockeren Rahmen und inmitten der Werke Dina Delpozos über Kunst und Kultur, Politik und Revolution zu diskutieren.
Heute im Rahmen der „Nacht der schönen Künste im Schnoor“.
Eintritt frei (Getränke nicht inklusive)

Samstag, 31.8., 18 Uhr: Finissage

Der Blitz im Schnoor

Der Blitz im Schnoor

Eine Installation von Frank Riepe
05.07. bis 25.07.2019
Finissage: Donnerstag, 25.7. , 19 Uhr

Kraft und Energie kennzeichnen einen Blitz – eine eindrucksvolle Entladung himmlischer Elektrizität. Erst ein Grummeln, dann plötzlich tritt er auf, begleitet von Donner. Augenblicklich verändert er die gerade noch bestehende Atmosphäre von Räumen und Landschaften radikal. Dunkel wird hell, kalt wird heiß.

Als der Künstler Frank Riepe an einem dunklen und ungemütlichen Abend im März 2017 den Ausspann betritt, findet er es warm und erleuchtet vor. Er trifft auf Menschen und plaudert mit ihnen über das Haus und seine Geschichte, Kunst, Flüchtlinge, den Schnoor. Die Nacht breitet sich aus und als er gefragt wird, was er hier machen würde, wie er sich in das Projekt Künstlerhaus Ausspann einbringen würde, ist für ihn sofort klar:
Ein temporärer intensiver Eingriff.

Video: ssaber43 (Instagram)

Raum und Nutzung zeitweilig auf den Kopf stellen. Neue Blicke wagen. Den nächsten Schritt gehen: Das Haus, den Raum als Objekt und als Skulptur denken. Den Ansatz, Neues in den Schnoor zu bringen, Materialität werden lassen. Dabei auch die aktuelle, räumliche, neue Nutzung künstlerisch zu hinterfragen. Den Blick weiterentwickeln. Neue Einsichten gewinnen.

Raum und Nutzung zeitweilig auf den Kopf stellen. Neue Blicke wagen. Den nächsten Schritt gehen: Das Haus, den Raum als Objekt und als Skulptur denken. Den Ansatz, Neues in den Schnoor zu bringen, Materialität werden lassen. Dabei auch die aktuelle, räumliche, neue Nutzung künstlerisch zu hinterfragen. Den Blick weiterentwickeln. Neue Einsichten gewinnen.

Wie jetzt? Ganz einfach: einen Blitz durchs Haus schicken. Auf der einen Seite rein, auf der anderen wieder raus. Einmal alles neu beleuchten und verändern. Eine architektonische Intervention in historische Bausubstanz und somit eine respektvolle Konfrontation des historischen Raumes mit einer aktuellen Herausforderung. Der Blitz tritt auf der Hinterseite durch eines der großen Fenster ein, durchläuft den Tresenraum und zieht sich im Zickzack durch die Gaststube. Bis zu 2m stark könnte er werden, Böden, Wände, Decken streifen und durch eines der kleinen Fenster auf der Vorderfront wieder austreten und in den freien Himmel steigen. Glänzender intensiv farbig leuchtender Kunststoff unterstreicht die Fallhöhe zum Historischen des Raumes.
Gesagt, war zwei Jahre später getan. Im Juni 2019, nach einem Einbruch im Ausspann verbunden mit schwerem Vandalismus, war das Haus bereit für die Blitzidee von Frank Riepe. Jetzt erst recht.

Frank Riepe hatte in der Zwischenzeit seine Idee in ein ausgefeiltes Konzept überführt. Unter der Projektleitung von Ronald Phillips – Künstler und Begründer des Künstlerhaus Ausspann, der sämtliche Aktivitäten am und im Haus als Soziale Plastik versteht – wurde der Blitz sodann in einer einzigartigen, kreativen Zusammenarbeit mit Menschen, die das Haus besuchen, nutzen und unterstützen, materialisiert.
Nun ist er da. Er nimmt den Raum auf, passt sich an und bleibt dennoch eigenständiges Ereignis, das den Raum herausfordert, ihn umkrempelt, seine Nutzbarkeit verändert, neue Blickachsen schafft und die Nutzer*innen zu neuen Lösungen animiert. Die physische Größe des Objektes hat etwas Spektakuläres. Die Betrachter erleben den Blitz möglicherweise als optische Herausforderung, als Störer. Aber auch als konfrontativen Eingriff, der Lust macht, sich mit der Veränderung, die er evoziert auseinanderzusetzen. Wie ist es hier ohne dieses riesige Objekt? Wie kommt der Blitz ins Gebäude? Warum?

Frank Riepe *1962

Studium Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Musikwissenschaft, Philosophie

FR beginnt Anfang der 80er Jahre Klavier und Schlagzeug zu spielen, wird Teil der improvisierenden Musik- und Performance-Szene in Bielefeld. Mit seinen Künstlergruppen MEIER und AWP/arTwaRpeacE arbeitet er von Mitte der 80er Jahre bis Anfang der 2000er Europa weit. Neben der Eroberung des entstehenden Internets als öffentlicher Kunstraum prägen Auftritte, Ausstellungen und Kooperationen seine Arbeit im öffentlichen Raum in vielen europäischen Ländern. Viper/Luzern, emaf/Osnabrück, film+arch/Linz, Kunstverein Hamburg, Manchester, Reykjavik, Prag, sowie Aktionen im Umfeld der Skulpturenausstellung Münster und der documenta sind wichtige Stationen der Performance-Kunst FR und der Künstlergruppe.
FR realisiert skulpturale Eingriffe in Orte und Situationen, arbeitet mit sozialen und politischen Prozessen und gezieltem Einsatz von Öffentlichkeit als künstlerische Intervention.

2002 beendet er mit einer architektonischen Arbeit für das Bremer Polizeipräsidium seine künstlerische Arbeit für 15 Jahre.
Es folgen mehrere Jahre Dramaturgie und Öffentlichkeitsarbeit für die Komödie Bremen/Waldau Theater.
2004 gründet er die Verlags- und Werbeagentur Lesefutter. Lesefutter veröffentlicht Kurzgeschichten und Lyrik auf Alltagsmedien wie Brötchentüten. Mit einer Gesamtauflage von 20 Mio. geht Lesefutter 2017 in das 13. Jahr seines Bestehens. Autoren und Autorinnen wie Susanne Stephan, Jess Jochimsen, Charlotte Richter-Peill, Wolfgang Bittner und andere zählen zu den regelmäßig präsentierten Schriftstellern.

Mit „Der Blitz für den Schnoor“ präsentiert Frank Riepe seine erste künstlerische Arbeit seit 15 Jahren.

Riepe (2019): „Die Arbeit/der Blitz will in Kontakt treten, Diskussionen starten und Menschen in Kontakt und in Bewegung bringen. Insofern ist alles, was um den Blitz herum passiert, Teil des Projektes, das am Ende zur Auseinandersetzung anregen will, wie man mit historischen Räumen umgehen kann ohne sie zu zerstören oder zu musealisieren. Was ja auch eine Form der Zerstörung wäre.“

Eintauchen in eine andere Welt

Eintauchen in eine andere Welt
Malerei von Rabea Engel

Vernissage: Donnerstag, 3. Januar 2019, 19 Uhr
Die Ausstellung läuft bis zum 06. Februar 2019

Rabea Engel, 1984 in Bremerhaven geboren, entdeckte als Schülerin der Waldorfschule ihre
kreative Seite. In ihrer Zeit in Südfrankreich lernte sie diverse Techniken der künstlerischen Gestaltung wie Zeichnen, Farblehre & die Aquarelltechnik.
Ihre Kunst konnte sie bereits erfolgreich auf diversen Musikveranstaltungen z.B. in der HfK Bremen, dem Open Air in Lemwerder und im Luftschutzbunker Gröpelingen präsentieren.
Ihre neuesten Werke entstehen durch „Pouring“, einer besonderen Gießtechnik. Sie reagieren aktiv mit UV-Licht, wodurch völlig neue Seherlebnisse entstehen.
Dadurch schafft sie einen Raum der es ermöglicht, in eine ganz andere Welt abzutauchen, einen Farbenrausch, der uns auf eine Reise schickt, der ganz besonderen künstlerischen Art.

Ist das bunt oder kann das weg?

Ist das bunt oder kann das weg?
Zeichnungen von Anja Stahmann

Vernissage: Mittwoch 12. Dezember 2018, 19 Uhr
Die Ausstellung läuft bis zum 2. Januar 2019

Anja Stahmann,, Bremer Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen, bezeichnet sich selbst als „am zufälligsten entdeckte Künstlerin“. Schon immer hatte sie eine künstlerische Ader, aber besonders seit 2015 bringt sie ihre lebensfrohen Zeichnungen auf das Papier. Diese werfen einen verschmitzten Blick auf das Leben und kamen auch schon auf Wahlplakaten zur Bremer Bürgerschaftswahl zum Einsatz.
Wir freuen uns sehr, ihre Ausstellung bei uns zu präsentieren.

Brücken bauen: Flucht und Vertreibung – Korea & Deutschland

Brücken bauen: Flucht und Vertreibung – Korea & Deutschland

Freitag 19. Oktober 2018,
18:38 Uhr: Pre-Opening für Künstler, Presse und Freunde

Samstag, 20.Oktober 2018
12:38-13:38 Uhr: Offizielle Eröffnung, Reden, Show
14:00-18:38 Uhr: Kunst, Kalligraphie, Traditionelle Kleidung, Film & Food

Der Wunsch nach einer friedlichen Wiedervereinigung ohne Flucht und Vertreibung beflügelt die Kunst und Kultur in Südkorea und auch Bremen, deshalb findet von Freitag den 19.10.2018, 18:38 Uhr bis Samstag den 20.10.2018 das koreanische Kunst- und Kulturfestival in der ruhigen, romantischen Bremer Schnoor-Gasse statt.

Wir laden Sie ganz herzlich zum Pre-Opening des koreanischen Kunst- und Kulturfestivals im Schnoor am 19. Oktober ein. An diesem Abend möchten wir mit Künstlern, Freunden und der Presse dieses außergewöhnliche Kunst-Event eröffnen.

Eigens für das bunte Festival hat die weltbekannte Künstlerin Eunsook Lee (letzte Installationen: Brandenburger Tor, New York, Vancouver, Hongkong, DMZ) zusammen mit zehn Bremer Geflüchteten ein Kunstwerk geschaffen, das sich mit dem Thema „Flucht und Vertreibung“ auseinandersetzt. Das Festival wird organisiert von der „Internationalen Koreanischen Kunst- und Kulturorganisation Bremen“, eine universitätsübergreifende Initiative Bremer Studenten. Die südkoreanische Künstlerin June C. präsentiert ihr Screening, auch Yohan Koo (Seoul) und Ronald Philipps (Bremen) zeigen ihre Arbeiten.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das hautnahe Erleben koreanischer Kunst und Kultur. Neben dem Gesang einer Opernsängerin und koreanischen Trommlern, gibt es die Möglichkeit, sich in Kalligraphie zu versuchen, traditionelle Kleidung anzuprobieren und bei Essen und Getränken mehr über das weltoffene Land und seine Menschen zu erfahren.

Für das leibliche Wohl ist an beiden Tagen ist in Form von koreanischem Essen und Getränken gesorgt. Sie sind herzlich eingeladen den Wochenausklang mit Freunden und Familie im künstlerischen Rahmen zu verbringen. Wir würden uns freuen, wenn Sie dabei sind.

Têtes de Poisson – Fischköpfe

Têtes de Poisson – Fischköpfe
Sada Tall

Vernissage: Donnerstag 2. August 2018, 19 Uhr
Die Ausstellung läuft bis zum 30. August 2018

Sada Tall ist in das maritime Universum verliebt, das für ihn Symbol der Großzügigkeit ist. Schon früher hat er sich mit der Schönheit und den Mysterien der Meereswelt auseinandergesetzt und ihre Verschmutzung thematisiert. Der sechste Kontinent, ein Begriff mit dem er das Meer gerne belegt, kann sich nicht ausreichend vom menschlichen Treiben und seinen Folgen emanzipieren. Und kaum erhalten die Fische menschliche Formen, übernehmen sie menschliche Verhaltensweisen. Sie greifen sich an, zerfleischen sich, aber sie lieben sich auch.

In einer zweiten Lesart kritisiert er einmal mehr die Korruption im eigenen Land, indem er mit der Verbindung zweier Welten spielt. Er mischt die Welt der Fische und die der Menschen.

Außerdem ist der Fischkopf ein Symbol dafür, dass die Figuren ihr wahres Ich verstecken, sich also nur mit einer Maske zeigen. Klare und kritische Botschaften, seine Freude an der Suche und seine Großzügigkeit balancieren sich zu einer ganz eigenen Form der Auseinandersetzung mit der Umwelt aus.

Die Werke Doris Lenkeits

Die Werke Doris Lenkeits

Vernissage: Donnerstag 19. Juli 2018, 19 Uhr
Die Ausstellung läuft bis zum 1. August 2018

Das AUSSPANN ist ein einzigartiges soziokulturelles Projekt, das ausschließlich mit privaten Geldern geführt wird. Und jetzt kommt AUSSPANN 2.0 mit neuen Räumlichkeiten dazu. Daher brauchen wir dringend finanzielle Unterstützung und freuen ganz besonders über diese Ausstellung:
Der künstlerische Nachlass der im April verstorbenen Bremer Künstlerin Doris Lenkeit wurde dem AUSSPANN gespendet, um dieses Projekt zu unterstützen. Daher werden im gesamten Haus bis zum 1. August ausschließlich Bilder von Doris Lenkeit präsentiert – insgesamt über 50 verschiedene Werke.

Die engagierte Künstlerin hat mehrere Jahre auf dem Gelände der damaligen Klöckner-Werke gearbeitet. Über Jahrzehnte war sie als freischaffende Künstlerin in Bremen aktiv. Es bietet sich bei dieser Verkaufsausstellung die einzigartige Möglichkeit, das gesamte Spektrum ihrer Malerei und Druckgrafiken nicht nur zu bewundern, sondern zu erwerben. Dazu gehören neben ihren Industriebildern zum Beispiel auch ihre Portraits.

Wir freuen uns auf viele interessierte Besucher, die diese einzigartige Gelegenheit wahrnehmen, eine ganz besondere Ausstellung zu erleben.

Die Familie Ausspann lädt ein

Die Familie Ausspann lädt ein

Kunst- und Integrationsprojekt mit jungen Geflüchteten
Vernissage: Donnerstag 6. Juni 2018, 19 Uhr

Wir sind jetzt 3 Jahre alt und es ist Zeit, euch einen Einblick in unser Leben zu geben. Wir kommen von überall her und finden hier unsere Ruhe, Kraft, Entspannung und Geborgenheit. Durch die Beständigkeit und Gemeinschaft hat sich eine Multi-Kulti-Patchwork-Gruppe gebildet. Dank des Austauschs, sowohl auf künstlerischer als auch auf sozialer Ebene, entstehen Freundschaften, geben wir einander Inspirationen, Halt, Sicherheit, Vertrauen und gegenseitige Unterstützung, auch im Alltag.
Unser Zusammensein ist geprägt von einer angenehmen Atmosphäre mit viel Spaß, Kreativität und inspirierenden Gesprächen.

Wir fühlen uns hier wie „zu Hause“. So stellen wir uns das Leben in einer Gesellschaft vor.

Der Flug des Stiftes

Der Flug des Stiftes

Kunst- und Integrationsprojekt mit jungen Geflüchteten
Vernissage: Donnerstag 3. Mai 2018, 19 Uhr

Den Gefühlen künstlerisch Ausdruck verleihen, Positives schaffen, Erlebtes verarbeiten, Talente entdecken – all diese Aspekte bieten die beiden Künstlerinnen Jule Stegemann-Trede und Silke Gunkel jungen Geflüchteten mit ihrem Kunst-und Integrationsprojekt. An zwei Terminen pro Woche öffnen sie das Atelier „Jules-Art“ in Gröpelingen für junge Menschen mit Fluchthintergrund, die Lust haben, zu malen, zu zeichnen, Deutsch zu sprechen und zusammen zu sein. Insgesamt rund 40 junge Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen zu den Treffen: Jungen und Mädchen, allein und im Familienverbund geflohen, minderjährig und gerade erwachsen, aus Afghanistan, Syrien und anderen Ländern.