Der Blitz schlägt ein

Der Blitz im Schnoor
Frank Riepe

Projektvorstellung: Donnerstag, 5. April 2018 ab 19h

Ein Blitz schlägt in den Schnoor ein. Allerdings nicht als immaterielle Himmelserscheinung, sondern als künstlerische Installation des Künstlers Frank Riepe. Bis zu 2 Meter stark durchdringt diese auf ihrem Weg zwei Gebäude des Ausspann. Tritt durch ein Hinterfenster ein, wird von Decken und Wänden umgelenkt, vorbei an der Theke, durch das Treppenhaus und den Gastraum und verlässt das zweite Gebäude auf der am weitesten gegenüberliegenden Seite. Dann geht der Blitz über der Straße himmelwärts, soweit (verkehrs-)technisch möglich. Dadurch ordnet er den Raum neu, fordert den Nutzer durch ungewohnte Blickachsen heraus, spielt mit Erwartungen und Erfahrungen und bietet eine neue Auseinandersetzung mit der historischen Umgebung. Die im Ausspann gelebte Interaktion zwischen Altem und Neuem wird somit auf die Spitze getrieben und es findet eine künstlerische Intervention im öffentlichen Raum statt.

Der Künstler Frank Riepe arbeitete in seiner Laufbahn bereits europaweit, auch mit seinen Künstlergruppen MEIER und AWP/arTwaRpeacE, z.B. für film+arch/Linz, den Kunstverein Hamburg, auf der documenta/Kassel, sowie in Manchester, Reykjavik, Prag usw.

Am Donnerstag, 5. April 2018, wird das Projekt „Der Blitz im Schnoor“ in Bild und Text ab 19 Uhr im Ausspann vorgestellt.

Wen die Götter lieben

Wen die Götter lieben
Boleslaw & Kazimierz Jankowski

Vernissage am Donnerstag, 8. Juni 2017, 19 Uhr

Stars – wer sind sie? Wer macht sie zu Stars? …too fast to live… too young to die…

Es gibt internationale, nationale und regionale Helden. Von Albert Schweitzer, der auch nach seinem Tod für seinen Einsatz für seine Mitmenschen weltweit bewundert wird bis zu lokalen „Alltagshelden“, die über die jeweilige Orts- oder Landesgrenze hinaus kaum bekannt sind. Der Held besitzt all die menschlichen Qualitäten und Fertigkeiten, die wir am meisten schätzen. Er steht für die Idee menschlicher Vollendung; er wird glühend verehrt und nachgeahmt. Jeder hat andere Helden, andere Stars. Die Künstler und Brüder Boleslaw und Kazimierz Jankowski nähern sich den Stars und Helden mit ihrer gemeinsamen Ausstellung auf ihre ganz eigene künstlerische Art.

N53.36’36’‘

N53.36’36’‘
Dagmar Richard

Vernissage am 3. August 2017, 19 Uhr
Ausstellung bis zum 31. August 2017

Heimat im Fluss – Dagmar Richard setzt alte Landschaftsstiche und -zeichnungen in Bezug zur modernen Zeichnung. Sie hinterfragt, wie sich die romantische Landschaft aus dem 19. Jahrhundert immer weiter verändert, uniformer wird.Sie stellt Serien her, bei denen alte Zeichnungen den Hintergrund bilden. Angefangen hat sie mit Stichen aus dem 19. Jahrhundert, die um Bremen herum entstanden sind. Sie verwendet aber auch Zeichnungen aus der Wesermarsch aus den 1970er Jahren.

Mal schichtet sie zwischen zwei Glasscheiben die auf Folie kopierten Stiche, was das Bild dreidimensional erscheinen lässt. Eine weitere Serie befasst sich mit der Frage, wie alte Stiche mit abstrakten Zeichnungen eine Beziehung eingehen und sich das Früher und das Heute verbinden können.

Die letzte Serie besteht aus sehr feinen, abstrakten Strukturen, die mit verschiedenen Filzstiften auf Japanpapier gezeichnet sind. Ein dünner roter Faden symbolisiert den Mensch in der Landschaft – oder dessen Lebensweg…

Kraftvolle Farbkaskaden

Kraftvolle Farbkaskaden
Dirk Bodenstein

Ölgemälde-Ausstellung
Vernissage am 6. Juli 2017, 19 Uhr
Ausstellung bis 2. August 2017

Mit einem unglaublichen Mut zur Farbe malt der Schwachhauser Künstler seine ausdrucksstarken Ölgemälde. Großformatige Bilder, die mit ihrer fast wuchtigen Präsenz faszinieren und dem Betrachter auch eins bieten: einen Spielraum für seine individuelle Fantasie.

Mike Froidl

Lese-Performance und Arthousefilme
Mike Froidl

Samstag, 18. März 2017, 19 Uhr
Die Ausstellung ist bis 21. April (Finissage) zu sehen

Mike Froidl lebt und arbeitet seit 1998 in Berlin. Er studierte an der Kunstakademie München bei Robin Page, dem er 1985 erstmals den Bart blau färbte und der ihn als Fluxus-Kunstikone „Bluebeard“ bis an sein Lebensende (2015) atlantikblau behielt.

Parallel studierte Froidl bei dem japanischen Zen-Mönch K. Kuwahara acht Jahre lang die Kunst der fernöstlichen Kalligrafie. Eine Lese-Performance Mike Froidls und Arthousefilme des vielseitig aktiven Künstlers wird man am Samstag den 18. März 2017 ab 19 Uhr erleben können. Die Ausstellung ist bis 21. April (Finissage) zu sehen.

In Mike Froidls Rollbildern im Stile der japanischen Kakemono vereinigen sich östliche und westliche Kunstströmungen. Ästhetisch ausgerichtet an der japanischen Kunst verbindet er das feinsinnige Mysterium des ostasiatischen Shodō mit politischer Gesellschaftskritik im Sinne der Aufklärung und ihren Idealen wie Emanzipation, Toleranz, Verantwortung, Befreiung von Willkür und Ignoranz.