Corona Spuren

Im Dezember 2020 rief eine Gruppe von Künstler*innen der Überseeateliers in Kooperation mit dem Ausspann e.V. inmitten des harten Lockdowns einen Open Call an Kreativschaffende aus.
Es war ein Aufruf, Werke einzureichen, denen sie im öffentlichen Bremer Stadtraum einen Wirkungsraum geben wollten, ob direkt am Ausstellungstitel orientiert oder nicht, blieb den Kreativschaffenden überlassen. 

Die Künstler*innen der CoronaSpuren:

Fast 100 Arbeiten wurden daraufhin eingereicht, von denen jetzt 25 Stück auf großflächig bedruckten Bannern im Bremer Stadtteil Huchting gezeigt werden.
Da die Werke bewusst nicht kuratiert wurden, erwartet die Besucher*innen eine spannende Mischung aus Arbeiten von weniger bekannten und bereits etablierten Kreativschaffenden.

Ausstellungsdauer: 11.11. – 29.12.2021

Die Ausstellung beginnt mit der Eröffnung am 11.11.2021 – 16:30 Uhr vor dem Gebäude des ehemaligen Dorfkrugs in Huchting (Kirchhuchtinger Landstraße 30). Nach einem Monat werden die ersten 13 Werke gegen 12 neue ausgetauscht.

Die Ausstellung umfasst fünf Ausstellungsorte verteilt im Stadtteilzentrum Huchting, die fußläufig erreichbar sind (Kirchhuchtinger Landstraße 30, 42, 70/72 und 105 + Alter Dorfweg 31, siehe Lageplan).

Das Projekt wurde ermöglicht durch die Kooperation mit dem Ortsamt Huchting, dem Förderprogramm “Lebendige Stadtteilzentren” der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa und der Unterstützung in der Logistik durch Cambio-Carsharing.

Projektleitung: Johanna Rafalski
Organisation & Social Media: Shana Levy
Organisation: Ole Prietz
Idee & Koordination Ausspann e.V.: Ronald Philipps

LAGEPLAN ->

Anonymous

Spotted

spotted on 06.12.2020 at 19:22 at the Bürgerpark

Ute Bescht

Chaotic Tenderness of (my) Creative Childhood

Malerei · Illustration · Design

Das Werk ist kennzeichnend für die wahren Attribute von Kindern: Unabdingbares Vertrauen, geballte Lebenslust, das Leben im Moment. Es symbolisiert das Loslassen geliebter (Normen) Dingen, damit sie frei sein und Platz für Neues machen können.

www.utebescht.de
©Ute Bescht – internationale Ausstellungen seit 2013

Susan Buckow

Artificial Earth

Eine alternative Version unseres schönen blauen Heimatplaneten, auf Knopfdruck mithilfe einer „künstlich intelligenten“ Anwendung generiert.

Patrizia Casagranda

Grey violett Belief

Urban-Art

2020 Mischtechik auf LKW-Plane. Die Gemälde aus der Belief-Serie sind ein Teil von Casagrandas jüngster Serie, die sich im weitesten Sinne mit Religionen beschäftigt. Es sind Portraits von Frauen verschiedener Weltreligionen und Kulturen, sowohl bekannte Gesichter unserer Kultur „Models, Schauspielerinnen, Aktivistinnen“ als auch Personen aus dem persönlichen Umkreis der Künstlerin.

Nicolò Cervello

untitled

3D artist · Digital Illustrator

Part of an ongoing series of studies on digital world building. Developed during the lockdowns in 2020.

Instagram: @transverseorientation

RuthEECordes

Memory

Malerei · Grafik

Kunst ist Kommunikation.

www.ruthcordes.de
Studio RuthEECordes
Marterburg 7a
Bremen i. Schnoor

Ineke Domke

Backbone

Zeichnung

Ineke Domke beschäftigt sich in ihren Zeichnungen mit der Ornamentik, der Kopie, sowie mit Wiederholungen und Strukturen. Hierfür verwendet sie diverse Formfragmente: Es geht ihr um die Konstruktion und Gestaltung von Mustern und Systemen zwischen Digitalisierung und manuellem Eingriff. Dabei entstehen Bildwirklichkeiten zwischen Figuration und Abstraktion. Diese assoziieren utopische Strukturmodelle. Ziel ist es die beruhigende Wirkung von Ritualen und Wiederholungen bei zunehmender Digitalisierung von Arbeitswelten auszuloten.

Tabea Erhart

Ohne Titel

Zeichnung · Illustration · Malerei

Sabrina Fuchs

Dazwischen, 2021

Bildende Künstlerin

QR-Code zum gleichnamigen Gedicht: gesprochen von Antje Peter. Im Zentrum meiner Arbeit steht meine persönliche Sichtweise: Körperliche Empfindungen, beständige Einwirkungen auf mich Selbst und auf die eigene Wahrnehmung. Auf Grund meiner starken Sehbeeinträchtigungen wird mein Wahrnehmen begleitet von der ständigen Frage, ob das, was ich sehe, wirklich so ist. Wirklich erkennen kann ich nur, wenn ich die Bruchstücke zu einem Ganzen zusammensetze und mich dazwischen positioniere.

www.sabrina-fuchs.de

Instagram: @sabri_fuchs_

Tom Geibel-Lane

Boarders and Gateways 01

Digital media · new media · installation · interaction design

Boarders and gateways is a series of digital artworks exploring the interconnected relationships between skin, our inner health, landscapes and the health of the planet earth.

Kira Ronja Häring

The Agent

llustration 2020 – the aristocrats

Michelle Iyekepolor

Isolation

Malerei in verschiedenen Dimensionen

Isolation meint stets die Absonderung, Getrennthaltung oder Abspaltung einer Person, einer Gruppe oder einer Sache von etwas anderem, meistens von ihrer Umgebung. Dabei gibt es verschiedene Stadien und Schichten der Isolation.
Wie weit kann dieser Prozess gehen?

Annika Jenssen

Happy New Year

Freiberufliche Illustratorin

Grußkartendesign, Dezember 2020

www.annij-illustration.com
hello@annij-illustration.com
Instagram: @annij_illustration

Emese Kazár

Pietà

Bildende Kunst

Pietà, italienisch für Mitleid, ist in der bildenden Kunst die Darstellung des vom Kreuz abgenommenen Jesu Christi, in Marias Schoß liegend. Mein Bild zitiert ein gleichnamiges Gemälde von Antonello da Messina aus dem 15. Jahrhundert. Der vergrößerte Ausschnitt führt das Bildmotiv von der Abbildung der Figur in die Abstraktion über. Die Aneignung eines christlichen Bildmotivs zeigt das lange Nachleben der Bilder und das Fortbestehen künstlerischen Schaffens.

Repro-Foto: Jens Weyers

Lui Kohlmann

Ausmalprinzessinnen

Illustration · Comics · Trickfilme

Als Kind habe ich Prinzessinnenfilme über alles geliebt. Aber ich habe leider nie einen Film gesehen, in dem eine Prinzessin sich in eine andere Prinzessin verliebt. Darüber bin ich bis heute traurig. Ich will einen Gegenentwurf starten und all die Prinzessinnen zeigen, die noch gar nicht oder nicht oft genug gezeigt wurden. Meine persönliche Definition von Prinzessin lautet daher: Person in einem märchenhaften Ballkleid.

Unter lui-kohlmann.de/prinzessinnen können die Ausmalbilder kostenlos heruntergeladen werden

Karolina Koßmann

Ente unter den Weiden

Malerei · Zeichnung

Shana Levy

On-the-way-Home

Visual Artist

Seit 2014 setzt sich Shana Levy mit dem Symbol des Zeltes auseinander. Was erst an Camping- und Abenteuerurlaube erinnert, ist für sie in vielerlei Hinsicht bezeichnend für unsere Zeit: flexibel, kurzlebig, kosmopolit. Aber was, wenn man nicht in die Welt ziehen möchte? Oder nicht kann? Oder etwa muss? Wie lebt man in Zwischenzeiten? Wo kommt man an? Richtet man sich ein? Ein Zelt stellt sich wie eine dünnhäutige Behauptung in die Welt, ist ein Membran zwischen Privatem und dem fremden Draußen – kein wirklicher Schutz, aber besser als …

www.shana-levy.com
Instagram: @shana_le_vy

Mateo Matiz

Ohne Titel

Fotograf

„Entschuldigen Sie,“, sagte ein Fisch zum anderen, „Sie sind älter und erfahrener als ich und können mir wahrscheinlich helfen. Sagen Sie mir: Wo finde ich das, was alle den Ozean nennen? Ich habe überall danach gesucht, ohne Erfolg.“ – „Der Ozean“, antwortete der alte Fisch, „ist genau da, wo du gerade bist.“ – „Das hier? Aber das ist doch nichts weiter als Wasser … was ich suche, ist der Ozean!“, antwortete der junge Fisch völlig enttäuscht, als er weiterschwamm, um woanders zu suchen.

Text: Anthony de Mello

Miki Nigo

Ohne Titel

3DCG · Installation

Meine Arbeiten sind hauptsächlich Videoinstallationen, XR und 3DCG Werken, mit denen ich versuche den Geisteszustand im Unterbewusstsein hervorzurufen. Mit transparenten, Strukturlosen Materialien wie Plastik, Licht und Wasser experimentiere ich, um die vergängliche Kontinuität der Gegenwart und ihre Grenzen zu visualisieren und rekonstruieren. Oft arbeite ich auch mit Okkulten und Fetisch-Elementen die stückchenweise in meinem Prozess einfließen, um das Wesen unsicherer Zweideutigkeit wie in einem Traum hervorzurufen.

Ricardo Nunes

Current Estate

Fotograf

Portugal hat zwischen 1986 und 2007 durchschnittlich 80.000 Häuser im Jahr gebaut. Dies entspricht ein Haus alle fünf Minuten. Nach Spanien ist Portugal das Land mit den meisten leerstehenden Häusern. Heute hat das Land mit einer Population von 10 Mio. Einwohnern zwei Millionen Häuser zu viel. Davon stehen 730.000 Heime komplett leer (Stand 2011). Die globale Finanzkrise 2008 hat von einem Moment zum anderen alles zum Erliegen gebracht und offenbarte eine immense Überproduktion von Eigenheimen.

www.ricardonunes.de

Ole Prietz

Hände

Bildhauer

Der Bildhauer Ole Prietz beschäftigt sich mit verschiedenen Materialien, doch hauptsächlich arbeitet er mit Holz. Seine Arbeiten erwachsen häufig aus Zeichnungen und Tonmodellen. Das Darstellen von alltäglichen Beobachtungen geht einher mit surrealistischen Darstellungen. Oft gelangt er zu einer figürlichen Ausdrucksweise.

Johanna Rafalski

Die Gruppe

Zeichnung · Malerei · Video

“The motion brings emotions to life, back n forth, forth n through, coursing on toward, revealing a finished canvas to behold.” – Rui Nacumbize Namagoa

www.johannarafalski.com
Instagram: @johanna.rafalski

Soumya Saha

Psychedelic Invasion

Generative Art

Te I Um

bleibt gesund

Illustration

Seit der Corona-Krise grüßen wir häufiger mit „bleib gesund“. Wir bleiben viel zu Hause. Bequeme Kleidungen und unserer Lieblingssendungen brauchen wir für unser Wohlbefinden, um diese schwierige Zeit zu überwinden. Grüße an alle, und bleibt gesund!

von weit her(geholt)

A

Wish you were here.

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Having a lovely time.


Gefördert von

Openair Galerie

Aktuell: die Open Air Galerie auf dem ehemaligen Kellogg’s-Gelände! Das Projekt bietet nicht nur den auf dem Gelände ansässigen Künstlern eine Ausstellungsmöglichkeit – durch die Einbindung verschiedener Netzwerke werden zahlreiche Bremer Künstler unterschiedlichste Exponate präsentieren können.

Der erste Frost ist eine Openair Galerie auf der Überseeinsel zwischen Weser und Europahafen.

„Erster Frost“ – die wie „eingefroren“ erlebte Zeit des Lockdowns hat Ronald Philipps künstlerisch in einer Werkserie umgesetzt. Die digitalen Fotografien stellen Ansichten aus dem Bürgerpark dar – jeweils ein „eingefrorenes“ Motiv, direkt in die Natur gestellt.
Die Bilder sollten eigentlich direkt im Bürgerpark gezeigt werden, wofür es leider keine Genehmigung seitens der Bürgerparkdirektion gab.

Ort: Stefaniekirchweide 19, Überseeinsel
Die Ausstellung wird mindestens bis zum 31.12.2020 zu sehen sein.

Unterstützer

Mit der Unterstützung der Hollweg-Stiftung und der Überseeinsel GmbH ist geplant, für die nächsten Monate allen Kunst- und Kulturinteressierten ein coronagerechtes Angebot zu machen.

Ausblick

Das Projekt bietet nicht nur den auf dem Gelände ansässigen Künstlern eine Ausstellungsmöglichkeit – durch die Einbindung verschiedener Netzwerke werden zahlreiche Bremer Künstler unterschiedlichste Exponate präsentieren können.

Figuren, Installationen, Zeichnungen

Bachelorabschlusspräsentation im Studiengang Freie Bildene Kunst – HKS Ottersberg
Vernissage 23. 01 2020 um 19 h
Einführende Worte von Prof. Michael Dörner
Ausstellung läuft bis 29. Februar
Öffnungszeiten: Di – Fr. 16 – 20h

Zur Ausstellung AUSGEGRENZT

Die Ausstellung zeigt Figuren von Geflohenen, die in Bremen leben. Der Künstler Jens Scharpf kam im Künstlerhaus Ausspann mit ihnen in Kontakt, hörte von ihren Erlebnissen in ihrer Heimat, auf der Flucht und ihren Leben hier. Diese Geschehnisse wurden vom Künstler in die Figuren eingearbeitet. Sie sind verfremdet dargestellt. Ihre Gestalten sind zerbrechlich, vorgebeugt wie in Bewegung und auf eine beunruhigende und verschreckte Art in sich zusammengezogen, mit schwachen, kaum schutz- und abwehrbereiten Armen. Der zweite Teil der Ausstellung sind Zeichnungen mit Pastellölkreide ausgeführt. 365 Blätter stehen für eine Zeit, an jedem Tag im Jahr 2019. Die Zeichnungen, dem Besucher zur freien Durchsicht angeboten, sind bunt, perspektivisch vielfach gebrochen und werden von geometrisch-abstrakten Formen beherrscht. Es werden alle Zeichnungen gezeigt und es findet keine Ausgrenzung statt.

Jens Scharpf – Vita

Studium freie bildende Kunst an der Hochschule für Kunst im Sozialen in Ottersberg Figuren, Installation und Zeichnung


1954 geboren in Cuxhaven, lebt und arbeitet in Bremen
1973 – 1973 Ausbildung als Konditor, Torten gestaltet und gezeichnet
1980 – 1982 Ausbildung als Gärtner
1988 – 1989 Fachschule Gartenbau in Wolbeck/ Münster, Gärten gestaltet, gezeichnet und kleine Objekte erstellt.
1996 – 2007 selbstständig als Gärtnermeister, Keramiken gestaltet, getanzt und Theater gespielt.
2014 – 2020 Studium der Bildhauerei an der Hochschule für bildende Künste, Ottersberg

Die MAGNUM-PHOTOS-Ausstellung in Kooperation mit Amnesty International bei uns im Ausspann

Donnerstag, 31.10.2019, 19 Uhr: Vernissage

Die 30 Tafeln einer Magnum-Photos-Ausstellung erzählen eine große Geschichte – die von Flucht und Vertreibung.

Die beeindruckenden Bilder erlauben einen Einblick in die individuellen, alltäglichen Geschichten von geflüchteten Menschen: Was heißt es, auf der Flucht zu sein? Was bedeutet es, gesellschaftlicher Umwälzung, Bedrohung und Tod zu begegnen und gezwungen zu sein, das eigene Zuhause zu verlassen, um einen sicheren Ort zu suchen?

Große Fluchtbewegungen sind nichts Neues. Die Ausstellung umreißt die vergangenen 70 Jahre und blickt zurück bis zum Zweiten Weltkrieg – einer Zeit massiver Vertreibungen.

Damals wie heute haben Fotografinnen und Fotografen vor Ort die Ereignisse dokumentiert. Die vorliegende Auswahl von Fotografien greift die folgenden Themen auf: Krieg und Chaos, Suche nach Sicherheit, Leben in Unsicherheit, Mauern und Zäune, Leben von Tag zu Tag und geteilte Verantwortung.

Ende 2016 waren weltweit mehr als 65 Millionen Menschen aufgrund von bewaffneten Konflikten und Verfolgung gezwungen, ihr Zuhause zu verlassen. Mehr als 22 Millionen Menschen aller Geschlechter und Altersgruppen sind deshalb aus ihren Heimatländern geflohen. 

Die sogenannte Flüchtlingskrise erscheint heute als unlösbares Problem. Dabei offenbart sich vor allem eine Krise der Verantwortung und der Solidarität. Die bestehenden Herausforderungen könnten gut bewältigt werden, wenn die europäischen Regierungen sich untereinander solidarisch zeigen und sich entschlossen für eine menschenwürdige Aufnahme von Flüchtlingen einsetzen würden.

Der Blitz im Schnoor

Eine Installation von Frank Riepe

05.07. bis 25.07.2019
Finissage: Donnerstag, 25.7. , 19 Uhr

Kraft und Energie kennzeichnen einen Blitz – eine eindrucksvolle Entladung himmlischer Elektrizität. Erst ein Grummeln, dann plötzlich tritt er auf, begleitet von Donner. Augenblicklich verändert er die gerade noch bestehende Atmosphäre von Räumen und Landschaften radikal. Dunkel wird hell, kalt wird heiß.

Als der Künstler Frank Riepe an einem dunklen und ungemütlichen Abend im März 2017 den Ausspann betritt, findet er es warm und erleuchtet vor. Er trifft auf Menschen und plaudert mit ihnen über das Haus und seine Geschichte, Kunst, Flüchtlinge, den Schnoor. Die Nacht breitet sich aus und als er gefragt wird, was er hier machen würde, wie er sich in das Projekt Künstlerhaus Ausspann einbringen würde, ist für ihn sofort klar:
Ein temporärer intensiver Eingriff.

Unter der Projektleitung von Ronald Phillips – Künstler und Begründer des Künstlerhaus Ausspann, der sämtliche Aktivitäten am und im Haus als Soziale Plastik versteht – wurde der Blitz sodann in einer einzigartigen, kreativen Zusammenarbeit mit Menschen, die das Haus besuchen, nutzen und unterstützen, materialisiert.
Nun ist er da. Er nimmt den Raum auf, passt sich an und bleibt dennoch eigenständiges Ereignis, das den Raum herausfordert, ihn umkrempelt, seine Nutzbarkeit verändert, neue Blickachsen schafft und die Nutzer*innen zu neuen Lösungen animiert. Die physische Größe des Objektes hat etwas Spektakuläres. Die Betrachter erleben den Blitz möglicherweise als optische Herausforderung, als Störer. Aber auch als konfrontativen Eingriff, der Lust macht, sich mit der Veränderung, die er evoziert auseinanderzusetzen. Wie ist es hier ohne dieses riesige Objekt? Wie kommt der Blitz ins Gebäude? Warum?

Vernissage: Donnerstag, 3. Januar 2019, 19 Uhr

Die Ausstellung läuft bis zum 06. Februar 2019

Rabea Engel, 1984 in Bremerhaven geboren, entdeckte als Schülerin der Waldorfschule ihre kreative Seite. In ihrer Zeit in Südfrankreich lernte sie diverse Techniken der künstlerischen Gestaltung wie Zeichnen, Farblehre & die Aquarelltechnik.
Ihre Kunst konnte sie bereits erfolgreich auf diversen Musikveranstaltungen z.B. in der HfK Bremen, dem Open Air in Lemwerder und im Luftschutzbunker Gröpelingen präsentieren.
Ihre neuesten Werke entstehen durch „Pouring“, einer besonderen Gießtechnik. Sie reagieren aktiv mit UV-Licht, wodurch völlig neue Seherlebnisse entstehen.
Dadurch schafft sie einen Raum der es ermöglicht, in eine ganz andere Welt abzutauchen, einen Farbenrausch, der uns auf eine Reise schickt, der ganz besonderen künstlerischen Art.

 


Anja Stahmann – Ist das bunt oder kann das weg?

Vernissage: Mittwoch 12. Dezember 2018, 19 Uhr
Die Ausstellung läuft bis zum 2. Januar 2019

Anja Stahmann, Bremer Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen, bezeichnet sich selbst als „am zufälligsten entdeckte Künstlerin“. Schon immer hatte sie eine künstlerische Ader, aber besonders seit 2015 bringt sie ihre lebensfrohen Zeichnungen auf das Papier. Diese werfen einen verschmitzten Blick auf das Leben und kamen auch schon auf Wahlplakaten zur Bremer Bürgerschaftswahl zum Einsatz.
Wir freuen uns sehr, ihre Ausstellung bei uns zu präsentieren.

Eunsook Lee – Brücken bauen

Flucht und Vertreibung – Korea & Deutschland

Freitag 19. Oktober 2018,
18:38 Uhr: Pre-Opening für Künstler, Presse und Freunde

Samstag, 20.Oktober 2018
12:38-13:38 Uhr: Offizielle Eröffnung, Reden, Show
14:00-18:38 Uhr: Kunst, Kalligraphie, Traditionelle Kleidung, Film & Food

Der Wunsch nach einer friedlichen Wiedervereinigung ohne Flucht und Vertreibung beflügelt die Kunst und Kultur in Südkorea und auch Bremen, deshalb findet von Freitag den 19.10.2018, 18:38 Uhr bis Samstag den 20.10.2018 das koreanische Kunst- und Kulturfestival in der ruhigen, romantischen Bremer Schnoor-Gasse statt.

Wir laden Sie ganz herzlich zum Pre-Opening des koreanischen Kunst- und Kulturfestivals im Schnoor am 19. Oktober ein. An diesem Abend möchten wir mit Künstlern, Freunden und der Presse dieses außergewöhnliche Kunst-Event eröffnen.

Eigens für das bunte Festival hat die weltbekannte Künstlerin Eunsook Lee (letzte Installationen: Brandenburger Tor, New York, Vancouver, Hongkong, DMZ) zusammen mit zehn Bremer Geflüchteten ein Kunstwerk geschaffen, das sich mit dem Thema „Flucht und Vertreibung“ auseinandersetzt. Das Festival wird organisiert von der „Internationalen Koreanischen Kunst- und Kulturorganisation Bremen“, eine universitätsübergreifende Initiative Bremer Studenten. Die südkoreanische Künstlerin June C. präsentiert ihr Screening, auch Yohan Koo (Seoul) und Ronald Philipps (Bremen) zeigen ihre Arbeiten.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das hautnahe Erleben koreanischer Kunst und Kultur. Neben dem Gesang einer Opernsängerin und koreanischen Trommlern, gibt es die Möglichkeit, sich in Kalligraphie zu versuchen, traditionelle Kleidung anzuprobieren und bei Essen und Getränken mehr über das weltoffene Land und seine Menschen zu erfahren.

Für das leibliche Wohl ist an beiden Tagen ist in Form von koreanischem Essen und Getränken gesorgt. Sie sind herzlich eingeladen den Wochenausklang mit Freunden und Familie im künstlerischen Rahmen zu verbringen. Wir würden uns freuen, wenn Sie dabei sind.

Têtes de Poisson – Fischköpfe

Ausstellung von Sada Tall

Vernissage: Donnerstag 2. August 2018, 19 Uhr
Die Ausstellung läuft bis zum 30. August 2018

Sada Tall ist in das maritime Universum verliebt, das für ihn Symbol der Großzügigkeit ist. Schon früher hat er sich mit der Schönheit und den Mysterien der Meereswelt auseinandergesetzt und ihre Verschmutzung thematisiert. Der sechste Kontinent, ein Begriff mit dem er das Meer gerne belegt, kann sich nicht ausreichend vom menschlichen Treiben und seinen Folgen emanzipieren. Und kaum erhalten die Fische menschliche Formen, übernehmen sie menschliche Verhaltensweisen. Sie greifen sich an, zerfleischen sich, aber sie lieben sich auch.

In einer zweiten Lesart kritisiert er einmal mehr die Korruption im eigenen Land, indem er mit der Verbindung zweier Welten spielt. Er mischt die Welt der Fische und die der Menschen.

Außerdem ist der Fischkopf ein Symbol dafür, dass die Figuren ihr wahres Ich verstecken, sich also nur mit einer Maske zeigen. Klare und kritische Botschaften, seine Freude an der Suche und seine Großzügigkeit balancieren sich zu einer ganz eigenen Form der Auseinandersetzung mit der Umwelt aus.

Die Werke Doris Lenkeits

Vernissage: Donnerstag 19. Juli 2018, 19 Uhr
Die Ausstellung läuft bis zum 1. August 2018

Das AUSSPANN ist ein einzigartiges soziokulturelles Projekt, das ausschließlich mit privaten Geldern geführt wird. Und jetzt kommt AUSSPANN 2.0 mit neuen Räumlichkeiten dazu. Daher brauchen wir dringend finanzielle Unterstützung und freuen ganz besonders über diese Ausstellung:
Der künstlerische Nachlass der im April verstorbenen Bremer Künstlerin Doris Lenkeit wurde dem AUSSPANN gespendet, um dieses Projekt zu unterstützen. Daher werden im gesamten Haus bis zum 1. August ausschließlich Bilder von Doris Lenkeit präsentiert – insgesamt über 50 verschiedene Werke.

Die engagierte Künstlerin hat mehrere Jahre auf dem Gelände der damaligen Klöckner-Werke gearbeitet. Über Jahrzehnte war sie als freischaffende Künstlerin in Bremen aktiv. Es bietet sich bei dieser Verkaufsausstellung die einzigartige Möglichkeit, das gesamte Spektrum ihrer Malerei und Druckgrafiken nicht nur zu bewundern, sondern zu erwerben. Dazu gehören neben ihren Industriebildern zum Beispiel auch ihre Portraits.

Wir freuen uns auf viele interessierte Besucher, die diese einzigartige Gelegenheit wahrnehmen, eine ganz besondere Ausstellung zu erleben.